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Aktuelle Informationen

Messe / Kongress / Event

„Medizin und Bewusstsein“ 2016

vom 25. – 27. November im „Haus der Begegnung“

in Königstein/Taunus (bei Frankfurt am Main)

Wir werden nach dem sehr erfolgreichen Verlauf der Veranstaltung in 2015 weitere Optimierungen vornehmen. Dazu sind bereits die Gespräche mit Ausstellern, Referenten und Multiplikatoren in vollem Gange. – Jene, die in 2015 dabei waren, haben erlebt, wie wunderbar sich die unterschiedlichen Interessen zu Messe, Kongress, Unterhaltung, verbunden mit nachhaltiger Information und Tiefgang zu Kongress-Themen, vereinen ließen.   Unser Konzept hat überzeugt und einen neuen Trend eingeleitet.

Unser Idealismus möge viele anstecken, insbesondere die Trend-Setter in den Bereichen Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kunst, Kultur, Sport, Spiritualität. – Wir wollen Sie dafür gewinnen, auch einmal ohne große Gage für die Ideale einzutreten, die einem Harmonie und Frieden fördernden Konzept folgen – so wie wir es in 2016 zum 5. Male kreieren werden.

Alle dürfen sich schon jetzt darauf freuen: Veranstalter, Sponsoren, Referenten, Künstler, Aussteller, Teilnehmer, Medienvertreter und Multiplikatoren in Stadt und Land. -  Wir gestalten gemeinsam ein unvergessliches Erlebnis-Programm.

Setzen Sie sich mit mir in Verbindung. Lassen Sie uns Partner werden!

Herzlichst,

Wolfgang Maiworm

Tel.: 06174-2599460

Kongress – Messe – Event – Liebesabenteuer

DANKE

allen Besucherinnen und Besuchern,

Sponsoren,

Medienpartnern,

Referenten,

Ausstellern

und den Themen MEDIZIN und BEWUSSTSEIN verbundenen Personen.

 - Dieses Kongress-Thema bleibt die zeitlose Aufforderung an uns alle -   

Es wäre wunderbar,

wenn wir uns alle im nächsten Jahr vom 25.-27. November 2016

wieder im „Haus der Begegnung“ treffen könnten,

um uns auszutauschen und unsere Beziehung zu vertiefen.


Wolfgang und Jens Maiworm

und das „Liebe leben“-Team unter der Leitung von Lara Weigmann

+ + + JETZT VORMERKEN - Kongress "Medizin und Bewusstsein" nächstes Jahr vom 25. bis 27. November 2016 + + +

Mehr Informationen zum Hallenplan und den Anmeldemöglichkeiten 2016 erfahren Sie direkt per E-Mail hier: wolfgang@lebens-t-raeume.de

„LIEBE LEBEN“ beim Kongress „Medizin und Bewusstsein“

Wie war’s?

Persönliche Ansichten

Es war eine Messe mit einer ganz besonderen Atmosphäre, die da mitten im November in Königsstein zelebriert wurde. Ja, es hatte was von einer Feier, denn sie fühlte sich viel echter an als tausend Messen davor, die ich – auch schon zu Studentenzeiten damals als jobbende Messehostess – erlebt hatte. Immer steht sonst der Stress im Vordergrund: Beim genaueren Hinsehen fällt einem auf, dass die vermeintlich netten Damen am Empfang in Wahrheit ein festgetackertes Lächeln im Gesicht tragen, das schlagartig von ihnen abfällt, wenn gerade kein Publikumsverkehr ist. Immer vermitteln: „wir kümmern uns, wir klären das“, dabei nach vorne souverän wirken und in Wahrheit einfach nur furchtbar genervt sein, weil der Tag lang ist und die Füße in den schicken Pumps ab mittags schmerzen. So läuft das normalerweise. Aber nicht hier.

Authentische Menschen auf einer besonderen Messe

All das gab es hier nicht. Im Gegenteil: Die Helferinnen waren freiwillig hier und ihre Freundlichkeit keine geschäftsmäßige. Heilpraktikerinnen, spirituelle Beraterinnen oder wie die Leiterin des Teams, Lara Weigmann, Heilerin und Therapeutin. Ganz deutlich spürte man ein echtes Interesse an den Inhalten der Messe im Allgemeinen und an den Besuchern im Besonderen. „Nimm Dich wichtig, ohne Dich wichtig zu nehmen“, das ist das Motto, das Wolfgang Maiworm momentan fest in der Signatur seines Email-Programms installiert hat. Unter jeder Mail von ihm steht das automatisch. Und dann sieht man eine Lara Weigmann plötzlich auf der Bühne im Großen Saal, wie sie von ihrer Arbeit erzählt und live auf der Bühne bei Menschen aus dem Publikum mithilfe ihrer besonderen Behandlungsweise Schmerzblockaden auflöst. Anschließend lächelt sie freundlich und geht wieder hinter die Rezeption, wo sie Eintrittskarten kontrolliert. Menschen neigen manchmal dazu, andere sofort zu kategorisieren: In eine Schublade legen sie „die Kartenabreißerin“, in eine andere „die Heilerin, die auf der Bühne steht“. Hier kommt man mit diesen Schubladen nicht zurecht.

Angenehme Aussteller

Diese Entspanntheit, das Unaufgeregtsein spürte man auch bei den Ausstellern. Tatsächlich konnte man ganz für sich zwischen ihren Ständen schlendern. Vor kurzem musste ich Lamas beschreiben, die bei einer besonderen tiergestützten Therapie eine Rolle spielen. „Freundlich, neugierig, aber unaufdringlich. Sie geben einem Raum“ – und so würde ich auch die Aussteller beschreiben. Sie standen da wie freundliche, höfliche Angebote. Haben sie womöglich begriffen, was all die Marktschreier, die einen sofort wie Kraken zu ihren besonderen Produkten ziehen wollen und unentwegt ihre Waren preisen, nicht kapieren? Etwas, das wertvoll ist, muss man nicht aufdrängen, man kann es auch einfach anbieten und für sich sprechen lassen. Schön!

Personen der Zeitgeschichte begegnen einander

Man konnte Menschen begegnen, die – gerade für die Generation der Über-Vierzig-Jährigen – eine besondere Bedeutung haben. Da waren Franz Alt und Jürgen Fliege, die uns ohnehin vertraut scheinen, weil sie uns über viele Jahre durchs Fernsehen direkt quasi im eigenen Wohnzimmer begegnet waren. Und dann Menschen wie Bernhard Fricke und Walter Kohl. Ersteren kenne ich schon seit über zwanzig Jahren, damals war ich in München beim aktuellen Fernsehen und interviewte ihn immer wieder zu seinen mutigen Aktivitäten für eine bessere Welt. Im Laufe der Jahre begegneten wir uns noch ein paar Mal. Das Buch über die Geschichte der von ihm damals gegründeten Initiative „David gegen Goliath“ hat den Untertitel : …und wenn Eure Kinder Euch fragen, „Was habt Ihr dagegen getan“, wollt Ihr dann wieder sagen „Wir haben nichts gewusst?“ Dann Walter Kohl, dessen Buch ich gelesen habe und mich dabei erinnert, wie ich die Zeit seiner Jugend erlebt habe. Was ich nur in Form von Fahndungsplakaten im Bahnhof und den Fernsehberichten über die Schleyer-Entführung oder  andere Verbrechen der Terroristen in den Nachrichten wahrnahm, das war für ihn eine konkrete Bedrohung gewesen. Es ist etwas Besonderes, wenn man viele Jahre später lesen kann, was sich hinter den Kulissen abspielte,  die wir damals immer nur von vorne sahen.
Berührt hat mich ein Moment – den ich auch auf einem Bild festgehalten habe. Ich sehe plötzlich  Fricke und Kohl zusammenstehen und sich vertraut unterhalten. Weil Kohl seinem Vater optisch so ungeheuer ähnlich ist, bekommt dieses Bild der beiden Männer eine besondere Bedeutung. Ich kann nicht mal erklären, was dieses Bild für mich so besonders macht. (Ich bin aber sicher, Jürgen Fliege könnte es.) Später spreche ich Fricke darauf an. Sage, dass ich diese Gesprächssituation irgendwie besonders, bedeutsam empfand. Er lächelt und meint nur „Ja, wir haben etwas Persönliches besprochen.“
Das scheint das Besondere, das Nicht-Fassbare dieses Kongresses auszumachen. Hier findet echter Austausch statt unter Menschen, die für etwas brennen, die etwas bewirken wollen.

Das Phantom Manfred Mohr

Ich weiß nicht, ob Sie glauben, dass es Manfred Mohr gibt. Nur weil Sie ihn auf dem Kongress gesehen haben. Ich persönlich war dagegen am Freitagabend gegen 19 Uhr fest davon überzeugt, dass er a) ein Phantom oder b) eine Illusion oder c) jemand aus einem Paralleluniversum ist. Beinahe eine Stunde lang hatte ich ihn verfolgt wie in einem Krimi. Einem dramaturgisch wirklich ausgeklügelten Krimi. Weil er „wichtig, den müssen wir unbedingt fotografieren“ war und weil ich nach ein paar Stunden auf der Messe noch nicht von der allgemeinen Gelassenheit erfasst war, suchte ich immer verbissener. Immer wenn ich an der Rezeption vorbeikam, hörte ich „er ist gerade in die Richtung“ oder „er war eben noch hier…“. Ich kannte ihn von einem Foto und ich wusste inzwischen, was er an diesem Abend trägt: ein purpurfarbenes Hemd. Mittlerweile hatte ich gefühlt zwanzig Männer mit solchen Hemden angesprochen. Sie waren ihm optisch wirklich sehr ähnlich. Einer rief fröhlich „Nein, ich bin nicht Manfred Mohr. Aber fotografieren sie mich doch stattdessen, ich bin ja viel schöner als er.“ Auch die Lebensgefährtin Wolfgang Maiworms, Claudia Wissemann, verfolgte Mohr schon für mich. Geradezu rührend kümmerte sie sich, gab mir Tipps, wo ihn gerade jemand gesehen hätte. Als ich ihn später endlich fotografieren konnte, fiel eine riesige Anspannung von mir ab. Leider neige ich zu irren Gedanken in solchen Momenten. Und womöglich mag es dann an der insgesamt so entspannten Stimmung gelegen haben, dass ich meine Blitz-Idee in die Tat umsetzte. Claudia stand vor mir. „Hast du Manfred Mohr gefunden?“ – „Nein, aber macht nix. Ich habe jetzt einfach den anderen genommen, der war wirklich schöner. Ich habe ihm das Buch von Mohr in die Hand gedrückt und tolle Fotos gemacht. Das merkt kein Mensch.“ Und dann lächle ich sie freundlich an. Danke, liebe Claudia: dein Gesicht in dem Moment hat mich für alles vorher entschädigt. Genau sehe ich, was sie gerade denkt über diese Frau, die sie erst seit ein paar Stunden kennt: „Das ist doch nicht ihr Ernst… Ich fasse es nicht…hat sie das womöglich mit den anderen Referenten auch gemacht???“  „Spaß!“ rufe ich. Ihr Entsetzen verschwindet in Zeitlupe. Wir müssen lachen. Es ist wirklich ein entspannter Kongress.

(Daniela Prüter)